Null Toleranz bei Mobbing   23.04.2018

 

Mobbing geht alle an – daher trafen sich Lehrkräfte unterschiedlichster Schulen zu einem Workshop in der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Warendorf. Einen ganzen Vormittag lang erhielten sie Informationen, tauschten sich aus und diskutierten, welche Handlungsstrategien bei ihren Schülerinnen und Schülern am besten gegen Mobbing wirken.

Mit Referentin Maike Ostrop diskutierten Lehrkräfte unterschiedlichster Schulformen über Handlungsstrategien gegen Mobbing.

„Wir führen seit Jahren regelmäßig Workshops zu Anti-Mobbing durch. Die Nachfrage ist konstant groß. Das zeigt, wie wichtig das Thema ist“, sagt Referentin Maike Ostrop, Leiterin der Schulpsychologischen Beratungsstelle. „Denn eines steht fest: Mobbing kommt an jeder Schule immer mal wieder vor. Die Frage ist dann, wie man eingreift, damit es schnell aufhört und sich keine Kultur des Wegsehens etabliert.“

 

Die Teilnehmer des Workshops waren auch gefordert, sich in die Opferrolle zu versetzen, um nachzuempfinden, wie hilflos man sich als Betroffener fühlen kann und um festzustellen, dass sich zur Vorbeugung von Mobbing ein Blick auf das ganze Schulsystem lohnt. Denn Vorbeugung und Null-Toleranz bei Mobbing setzen wichtige Zeichen, damit Schülerinnen und Schüler den Mut fassen können, sich Unterstützung zu holen.